Seltene Erden sind für unser tägliches Leben unverzichtbar, und China kontrolliert den Markt fast allein. Die Exportbeschränkungen Chinas haben zu Unsicherheit in der westlichen Industrie geführt, da viele wichtige Rohstoffe aus China importiert werden.
China kontrolliert etwa 70% des Marktes für seltene Erden und die Weiterverarbeitung zu 90%. Deutschland importiert rund zwei Drittel seines Bedarfs von China. Die Exportbeschränkungen haben bereits Auswirkungen auf Unternehmen in verschiedenen Branchen.
Die EU setzt sich das Ziel, bis 2030 einen Teil des Bedarfs an seltenen Erden selbst zu gewinnen und zu verarbeiten, sowie vermehrt auf Recycling zu setzen. Unternehmen und Politik suchen nach Lösungen, um die Abhängigkeit von China zu verringern.
Die Unsicherheit durch Chinas Exportbeschränkungen und die Abhängigkeit von China bei seltenen Erden zeigen die Notwendigkeit für Maßnahmen zur Diversifizierung der Bezugsquellen und zur Förderung des Recyclings. Investitionen in eigene Abbau- und Verarbeitungsmöglichkeiten sowie die Schaffung von Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene sind erforderlich, um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.

