Nach 35 Jahren seit der deutschen Wiedervereinigung zeigt sich eine Mehrheit der Bevölkerung positiv gestimmt. Dennoch bestehen deutliche Herausforderungen in Bezug auf die Wohlstandsverteilung und das gegenseitige Verständnis.
Umfragen ergaben, dass 61 Prozent der Deutschen den aktuellen Stand der Wiedervereinigung positiv bewerten. Dabei zeigen sich Unterschiede in der Bewertung zwischen Ost- und Westdeutschland. Die Beseitigung von Mauern und Grenzen, die Vereinigung des Landes sowie die Demokratisierung und der wirtschaftliche Aufschwung werden als größtenteils positive Aspekte genannt. Dennoch werden auch die bestehenden Wohlstandsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland kritisch betrachtet.
Neben den wirtschaftlichen Ungleichheiten besteht eine mehrheitliche Unzufriedenheit mit der aktuellen Bundesregierung und dem Funktionieren der Demokratie. Zudem zeigen sich Unterschiede in der politischen Stimmung zwischen Ost und West.
Insgesamt ergibt sich die Schlussfolgerung, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht, um den Wohlstand anzugleichen und das gegenseitige Verständnis zwischen den Regionen zu stärken. Die politische Unzufriedenheit und die Skepsis gegenüber dem demokratischen System müssen als wichtige Punkte adressiert werden, um die Entwicklung in Deutschland voranzutreiben.

