Europäische Staatsführer haben sich auf dem Digitalgipfel intensiv mit der Frage der Unabhängigkeit von US-Technologiekonzernen auseinandergesetzt. Die Diskussion betonte die Notwendigkeit einer stärkeren digitalen Souveränität, um europäische Interessen zu wahren.
Bundeskanzler Merz und Präsident Macron hoben die Bedeutung einer aktiven Rolle Europas in der digitalen Welt hervor. Europa setzt dabei auf Offenheit und Innovation, um seine digitale Souveränität zu stärken und sich von der Abhängigkeit von US-amerikanischen und chinesischen Tech-Giganten zu lösen.
Kritik wurde an der überzogenen Regulierung im Bereich Künstliche Intelligenz geäußert. Es besteht die Erkenntnis, dass Europa in Schlüsseltechnologien wie KI, Quantentechnologie und Cloud-Computing Nachholbedarf hat, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Forderung nach Förderung und Nutzung heimischer Technologien durch staatliche Behörden wurde laut, um die Unabhängigkeit Europas zu gewährleisten. Schlussendlich wurde die Stärkung der digitalen Fähigkeiten Europas als unerlässlich betont, um im globalen Wettbewerb mit den USA und China bestehen zu können.
Die Zusammenarbeit zwischen EU-Staaten, Wirtschaft und Wissenschaft wird als entscheidend angesehen, um eine wirkliche digitale Souveränität zu erlangen und sich von ausländischen Technologiegiganten unabhängiger zu machen.

