Die Bundesbank hat in ihrem Finanzstabilitätsbericht 2025 eindringlich vor den steigenden Risiken im Kreditgeschäft der deutschen Banken gewarnt. Besonders kritisiert wird die anhaltende Zunahme fauler Kredite, die die Stabilität des Finanzsystems gefährden könnten. Ein weiterer kritischer Punkt ist die steigende Staatsverschuldung, die in Verbindung mit den unsicheren Zeiten und den beachtlichen Risiken zu einer bedrohlichen Lage führen könnte.
Die Bundesbank äußerte Bedenken hinsichtlich der Funktionsfähigkeit des Finanzsystems, insbesondere im Hinblick auf die Zusammenarbeit von Banken mit Versicherungen und Fonds. Es wird ein besorgniserregender Vergleich zur Finanzkrise von 2008 und 2009 gezogen, der die Dringlichkeit der Situation unterstreicht. Auch die Staatsanleihen bei Banken stehen im Fokus der Kritik.
In diesem Zusammenhang appellierte die Bundesbank an Deutschland als Stabilitätsanker in der Währungsunion. Es wird deutlich gemacht, dass Deutschland mit verantwortungsvollem Umgang mit neuen Schulden und gezielten Investitionen in Wirtschaftswachstum gegensteuern sollte. Die Sorge besteht, dass eine hohe Staatsverschuldung in Verbindung mit geringem Wachstum verheerende Auswirkungen auf das gesamte Finanzsystem haben könnte.
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